Muskelentspannender Mineralstoff

Magnesium ist der zweithäufigste intrazelluläre Mineralstoff, der in zahlreichen enzymatischen Prozessen im menschlichen Körper eine wichtige Rolle spielt, insbesondere bei der Energieübertragung. Magnesium werden zudem antikonvulsive, antiarrhythmische und muskelentspannende Wirkungen zugeschrieben.
Mit der Nahrung werden täglich etwa 10 bis 20 mmol Magnesium (240 bis 480 mg) zugeführt, jedoch nur rund ein Viertel davon über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Zu einem Magnesium-Mangel kann es bei Malabsorption durch chronische Magen-Darm-Erkrankungen, chronischen Durchfällen, starkem Schwitzen, Magersucht, Alkoholmissbrauch, Diabetes mellitus und durch den Einfluss von Medikamenten (z.B. Entwässerungstabletten) kommen. Ein Magnesium-Mangel kann zu eher allgemeinen Symptomen wie Schwächegefühl und Appetitlosigkeit führen, aber auch zum Verlust von weiteren Mineralstoffen (Kalzium, Kalium). Herzrhythmusstörungen können bei einem Magnesium-Mangel gehäuft auftreten. Ein Magnesium-Mangel sollte vor einer möglich Behandlung durch Laboruntersuchungen im Blut nachgewiesen werden, sowohl im Serum als auch intrazellulär.
Unter Magnesiuminfusion tritt je nach Dosierung eine mehr oder weniger ausgeprägte eine Gefäßerweiterung mit leichtem Blutdruckabfall und Flushsymptomatik auf.
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